Inspiration Per­fek­tes Onboar­ding - erst­mal rich­tig ankom­men

Es fühlt sich an, als sei ich schon lan­ge ein Teil der Fami­lie. Dabei liegt mein Start bei SAPE­RED erst eini­ge Wochen zurück; inten­si­ve Wochen, in denen ich erfah­ren durf­te (und darf), wie erfolg­rei­ches Onboar­ding funk­tio­niert.

Mei­ne Erwar­tungs­hal­tung war recht hoch – schließ­lich hat­te ich bei Exper­ten für Lear­ning & Deve­lo­p­ment, für Qua­li­fi­zie­rung, Trai­ning und eben Onboar­ding ange­heu­ert – und wur­de sogar noch über­trof­fen. In mei­nem kon­kre­ten Fall trägt der Schus­ter also nicht die schlech­tes­ten Schu­he, son­dern ziem­lich, ziem­lich coo­le Snea­ker!

Onboarding Juni 02, 2022 Jeannine Lade-Berns 8 min

You never get a second chan­ce to make a first impres­si­on

Vie­le Unter­neh­men wer­ben ger­ne damit, dass sie viel Wert auf ein gran­dio­ses Onboar­ding legen. Die Rea­li­tät sieht oft anders aus. In den ers­ten Tagen und Wochen erwar­tet neue Mit­ar­bei­ten­de eine gro­ße Ent­täu­schung.

Das Wer ist wich­ti­ger als das Was.“

Das Zitat stammt von Ray Dalio, einem ame­ri­ka­ni­schen Unter­neh­mer, Hedge­fonds-Mana­ger und Phil­an­throp. Und es trifft eine Sache im Kern: Men­schen sind das Unter­neh­men. Ohne die rich­ti­ge Crew kann das Schiff noch so groß und schnell sein, es wird nicht sicher im gewünsch­ten Hafen ankom­men.

Doch wie sorgt man nach­hal­tig für einen über­zeu­gen­den, ers­ten Ein­druck?

  1. im Onboar­ding-Pro­zess auf ähn­li­che bezie­hungs­wei­se kom­ple­men­tä­re Mind­sets bei den Kolleg:innen sto­ßen
  2. schnel­le Inte­gra­ti­on in bestehen­de Teams erfah­ren

Und genau das ist aus mei­ner Sicht ein ent­schei­den­der Fak­tor für gute Onboar­dings:
Es geht weni­ger um die Druck­be­tan­kung mit Wis­sen rund um Pro­zes­se, Abläu­fe und Kun­den, als viel­mehr um zwi­schen­mensch­li­ches Annä­hern, damit neue Mit­ar­bei­ten­de ihren Platz im Unter­neh­men fin­den kön­nen. Heißt auch: Ist ein Onboar­ding schlecht vor­be­rei­tet und kon­zen­triert es sich auf die fal­schen Inhal­te, wirkt sich das unmit­tel­bar auf die Mit­ar­bei­ter­bin­dung aus. Schlech­tes Onboar­ding wird zum Kün­di­gungs­grund!

Onboar­ding: eine Erfolgs­ge­schich­te

Was SAPE­RED auf die Bei­ne gestellt hat, um mich durch mei­ne ers­ten Tage zu beglei­ten, fin­de ich nach wie vor mehr als über­zeu­gend. Grund­la­ge ist ein struk­tu­rier­ter Sechs-Monats-Plan mit Check­lis­ten, Gesprächs­leit­fä­den und Ter­min­vor­la­gen und kon­kre­ten Auf­ga­ben­stel­lun­gen an mich.

Wel­cher Ein­stei­ger kennt das nicht: Den Rech­ner erwar­tungs­voll hoch­fah­ren und fest­stel­len, dass man nichts zu tun hat. Furcht­bar! Man fühlt sich unge­braucht, wie ein Stör­fak­tor im lau­fen­den Pro­zess. Das Gefühl hat­te ich bei SAPE­RED defi­ni­tiv nicht.

Wie schon ange­deu­tet: Die ers­ten Tage hat­ten wenig mit fach­li­chem Wis­sen zu tun. SAPE­RED ging es pri­mär um das per­sön­li­che Ken­nen­ler­nen aller Team-Mit­glie­der. Oder doch nicht? Ich habe bei­spiels­wei­se selbst die Ter­min­ein­la­dun­gen ver­schickt – inklu­si­ve Ziel­set­zung, Agen­da und Gesprächs­leit­fa­den. So habe ich mich direkt in der Sys­tem­land­schaft zurecht­ge­fun­den und ein Gefühl für den kul­tu­rel­len Umgang mit Mee­tings bei SAPE­RED bekom­men. Zwei Flie­gen mit einer Klap­pe …

Auf mei­ne Ein­la­dun­gen habe ich übri­gens nie die Ant­wort gehört: Du sor­ry, aber ich habe gera­de lei­der über­haupt kei­ne Zeit“. Obwohl mir ange­sichts des Workloads klar war: Da ist eigent­lich kei­ne Zeit. Noch bes­ser: Nach dem Ken­nen­ler­nen folg­ten Ent­de­ckungs­ter­mi­ne zu den ver­schie­de­nen Rol­len und Auf­ga­ben­be­rei­chen im Unter­neh­men, den unter­schied­li­chen Tools, den wich­tigs­ten Part­nern und Key-Accounts.

Laut einer Stu­die von soft­gar­den wün­schen sich neue Mit­ar­bei­ten­de in den ers­ten 90 Tagen am meis­ten:

  • einen per­sön­li­chen Ansprech­part­ner (Paten),
  • eine offi­zi­el­le Vor­stel­lung,
  • einen Ein­ar­bei­tungs­plan,
  • einen ein­ge­rich­te­ten Arbeits­platz und voll­stän­dig vor­han­de­ne tech­ni­sche Res­sour­cen.

Ihr ahnt es ver­mut­lich schon, aber ich kann an all die­se essen­zi­el­len Punk­te einen Haken machen.

My Bud­dy

Mein Pate ist mein Team­kol­le­ge aus dem Pro­jekt­ma­nage­ment, Timo. Außer­dem wur­de ich bereits vor Arbeits­be­ginn dem Team im Rah­men einer Retro und eines Events vor­ge­stellt und konn­te erle­ben, wie das Team inter­agiert. Und wie trink­fest es ist. Aber das unter­liegt natür­lich der Geheim­hal­tungs­pflicht. *Räus­per*

Den Ein­ar­bei­tungs­plan bekam ich am ers­ten Tag. Und nicht nur das. Von Beginn an, wur­de der Zugang zu allen rele­van­ten Sys­te­men und Infor­ma­tio­nen sicher­ge­stellt. Kein lang­wie­ri­ges Ein­rich­ten mei­nes Rech­ners. Alles war da, alles funk­tio­nier­te.

Erfolg­rei­ches Onboar­ding: Es kommt nicht auf die Grö­ße an!

Ob Onboar­ding erfolg­reich wird und zu Mit­ar­bei­ten­den­bin­dung führt oder nicht, hängt nie von der Grö­ße des Unter­neh­mens ab. Oder dem Bud­get, das dar­auf ver­wen­det wird.

Ob im klei­nen Start-up oder im Groß­kon­zern – es kommt in ers­ter Linie auf die sozia­le und wer­te­ori­en­tier­te Inte­gra­ti­on an. Ent­schei­dend ist, die Wer­te (sind sie über­haupt defi­niert und allen klar?) des Unter­neh­mens sicht­bar, anfass­bar und erleb­bar zu machen.

Neue Mit­ar­bei­ten­de ent­schei­den unter­be­wusst in den ers­ten Tagen, ob sie sich voll und ganz auf das neue Unter­neh­men ein­las­sen und ihre Maxi­mal­leis­tung brin­gen oder ob sie in einen Job auf Zeit“ ein­tre­ten. Ein gutes Onboar­ding ist kein Nice-to-have“, son­dern ein ech­ter Mehr­wert für jedes Unter­neh­men. Dabei ist es egal, ob fan­cy Apps und Vir­tu­al Rea­li­ty zum Ein­satz kom­men. Oder ob das Onboar­ding eher ein­fach, doch nicht weni­ger ziel­füh­rend gestal­tet wird. Bei SAPE­RED gibt es einen nahe­zu unbe­grenz­ten Ideen­bau­kas­ten, den wir unse­ren Kun­den zur Ver­fü­gung stel­len.

The day after“ – oder: Es fühlt sich immer noch rich­tig an!

Mei­ne ers­ten Wochen bei SAPE­RED sind geschafft. Inzwi­schen hat­te ich mein ers­tes Ent­wick­lungs­ge­spräch. Und zum ers­ten Mal in mei­ner gesam­ten beruf­li­chen Lauf­bahn freue ich mich schon auf den nächs­ten Ter­min die­ser Rei­he. Weil sie so gar nichts mit einem über­hol­ten Jah­res­ge­spräch zu tun hat, in dem Mit­ar­bei­ten­de nach mehr Gehalt fra­gen und Chefs vie­ler­lei Grün­de auf­zäh­len, war­um das gera­de nicht geht.

Soll­ten sol­che Gesprä­che nicht dazu die­nen, Visio­nen für die Zusam­men­ar­beit zu bespre­chen? Gemein­sam an Din­gen zu fei­len, die viel­leicht noch nicht per­fekt sind? Rich­tig hip­pe Ideen auf den Weg zu brin­gen? Und klar, viel­leicht geht es dann auch mal ums Geld irgend­wann. Aber in wert­schät­zen­der, ehr­li­cher Form.

Und genau das ist es, was mein neu­es Team mir in mei­nen ers­ten Wochen gege­ben hat: Wert­schät­zung. Jede Men­ge davon. Das fühlt sich gut an, das fühlt sich rich­tig an.


Du möch­test mehr wis­sen zum The­ma Onboar­ding? Zum Bei­spiel:

  1. Wann beginnt Onboar­ding eigent­lich?
  2. Wie lan­ge dau­ert Onboar­ding idea­ler­wei­se?
  3. Wie funk­tio­niert Onboar­ding im Home­of­fice oder in ver­teil­ten Teams?

Die­se Fra­gen kön­nen wir natür­lich beant­wor­ten. Und noch viel mehr. Wenn Du wis­sen möch­test, was wir außer Onboar­ding-Kon­zep­ten noch alles drauf­ha­ben, dann schau Dich ger­ne in unse­ren Ser­vices um oder kon­tak­tie­re uns direkt.

Arti­kel tei­len

Aktuellerer Post David James' L&D Podcast