Inspiration Perfektes Onboarding - erstmal richtig ankommen

Es fühlt sich an, als sei ich schon lange ein Teil der Familie. Dabei liegt mein Start bei SAPERED erst einige Wochen zurück; intensive Wochen, in denen ich erfahren durfte (und darf), wie erfolgreiches Onboarding funktioniert.

Meine Erwartungshaltung war recht hoch – schließlich hatte ich bei Experten für Learning & Development, für Qualifizierung, Training und eben Onboarding angeheuert – und wurde sogar noch übertroffen. In meinem konkreten Fall trägt der Schuster also nicht die schlechtesten Schuhe, sondern ziemlich, ziemlich coole Sneaker!


You never get a second chance to make a first impression

Viele Unternehmen werben gerne damit, dass sie viel Wert auf ein grandioses Onboarding legen. Die Realität sieht oft anders aus. In den ersten Tagen und Wochen erwartet neue Mitarbeitende eine große Enttäuschung.

Das Wer ist wichtiger als das Was.“

Das Zitat stammt von Ray Dalio, einem amerikanischen Unternehmer, Hedgefonds-Manager und Philanthrop. Und es trifft eine Sache im Kern: Menschen sind das Unternehmen. Ohne die richtige Crew kann das Schiff noch so groß und schnell sein, es wird nicht sicher im gewünschten Hafen ankommen.

Doch wie sorgt man nachhaltig für einen überzeugenden, ersten Eindruck?

  1. im Onboarding-Prozess auf ähnliche beziehungsweise komplementäre Mindsets bei den Kolleg:innen stoßen
  2. schnelle Integration in bestehende Teams erfahren

Und genau das ist aus meiner Sicht ein entscheidender Faktor für gute Onboardings:
Es geht weniger um die Druckbetankung mit Wissen rund um Prozesse, Abläufe und Kunden, als vielmehr um zwischenmenschliches Annähern, damit neue Mitarbeitende ihren Platz im Unternehmen finden können. Heißt auch: Ist ein Onboarding schlecht vorbereitet und konzentriert es sich auf die falschen Inhalte, wirkt sich das unmittelbar auf die Mitarbeiterbindung aus. Schlechtes Onboarding wird zum Kündigungsgrund!


Onboarding: eine Erfolgsgeschichte

Was SAPERED auf die Beine gestellt hat, um mich durch meine ersten Tage zu begleiten, finde ich nach wie vor mehr als überzeugend. Grundlage ist ein strukturierter Sechs-Monats-Plan mit Checklisten, Gesprächsleitfäden und Terminvorlagen und konkreten Aufgabenstellungen an mich.

Welcher Einsteiger kennt das nicht: Den Rechner erwartungsvoll hochfahren und feststellen, dass man nichts zu tun hat. Furchtbar! Man fühlt sich ungebraucht, wie ein Störfaktor im laufenden Prozess. Das Gefühl hatte ich bei SAPERED definitiv nicht.

Wie schon angedeutet: Die ersten Tage hatten wenig mit fachlichem Wissen zu tun. SAPERED ging es primär um das persönliche Kennenlernen aller Team-Mitglieder. Oder doch nicht? Ich habe beispielsweise selbst die Termineinladungen verschickt – inklusive Zielsetzung, Agenda und Gesprächsleitfaden. So habe ich mich direkt in der Systemlandschaft zurechtgefunden und ein Gefühl für den kulturellen Umgang mit Meetings bei SAPERED bekommen. Zwei Fliegen mit einer Klappe …

Auf meine Einladungen habe ich übrigens nie die Antwort gehört: „Du sorry, aber ich habe gerade leider überhaupt keine Zeit“. Obwohl mir angesichts des Workloads klar war: Da ist eigentlich keine Zeit. Noch besser: Nach dem Kennenlernen folgten Entdeckungstermine zu den verschiedenen Rollen und Aufgabenbereichen im Unternehmen, den unterschiedlichen Tools, den wichtigsten Partnern und Key-Accounts.

Laut einer Studie von softgarden wünschen sich neue Mitarbeitende in den ersten 90 Tagen am meisten:

  • einen persönlichen Ansprechpartner (Paten),
  • eine offizielle Vorstellung,
  • einen Einarbeitungsplan,
  • einen eingerichteten Arbeitsplatz und vollständig vorhandene technische Ressourcen.

Ihr ahnt es vermutlich schon, aber ich kann an all diese essenziellen Punkte einen Haken machen.

My Buddy

Mein Pate ist mein Teamkollege aus dem Projektmanagement, Timo. Außerdem wurde ich bereits vor Arbeitsbeginn dem Team im Rahmen einer Retro und eines Events vorgestellt und konnte erleben, wie das Team interagiert. Und wie trinkfest es ist. Aber das unterliegt natürlich der Geheimhaltungspflicht. *Räusper*

Den Einarbeitungsplan bekam ich am ersten Tag. Und nicht nur das. Von Beginn an, wurde der Zugang zu allen relevanten Systemen und Informationen sichergestellt. Kein langwieriges Einrichten meines Rechners. Alles war da, alles funktionierte.


Erfolgreiches Onboarding: Es kommt nicht auf die Größe an!

Ob Onboarding erfolgreich wird und zu Mitarbeitendenbindung führt oder nicht, hängt nie von der Größe des Unternehmens ab. Oder dem Budget, das darauf verwendet wird.

Ob im kleinen Start-up oder im Großkonzern – es kommt in erster Linie auf die soziale und werteorientierte Integration an. Entscheidend ist, die Werte (sind sie überhaupt definiert und allen klar?) des Unternehmens sichtbar, anfassbar und erlebbar zu machen.

Neue Mitarbeitende entscheiden unterbewusst in den ersten Tagen, ob sie sich voll und ganz auf das neue Unternehmen einlassen und ihre Maximalleistung bringen oder ob sie in einen „Job auf Zeit“ eintreten. Ein gutes Onboarding ist kein „Nice-to-have“, sondern ein echter Mehrwert für jedes Unternehmen. Dabei ist es egal, ob fancy Apps und Virtual Reality zum Einsatz kommen. Oder ob das Onboarding eher einfach, doch nicht weniger zielführend gestaltet wird. Bei SAPERED gibt es einen nahezu unbegrenzten Ideenbaukasten, den wir unseren Kunden zur Verfügung stellen.

„The day after“ – oder: Es fühlt sich immer noch richtig an!

Meine ersten Wochen bei SAPERED sind geschafft. Inzwischen hatte ich mein erstes Entwicklungsgespräch. Und zum ersten Mal in meiner gesamten beruflichen Laufbahn freue ich mich schon auf den nächsten Termin dieser Reihe. Weil sie so gar nichts mit einem überholten Jahresgespräch zu tun hat, in dem Mitarbeitende nach mehr Gehalt fragen und Chefs vielerlei Gründe aufzählen, warum das gerade nicht geht.

Sollten solche Gespräche nicht dazu dienen, Visionen für die Zusammenarbeit zu besprechen? Gemeinsam an Dingen zu feilen, die vielleicht noch nicht perfekt sind? Richtig hippe Ideen auf den Weg zu bringen? Und klar, vielleicht geht es dann auch mal ums Geld irgendwann. Aber in wertschätzender, ehrlicher Form.

Und genau das ist es, was mein neues Team mir in meinen ersten Wochen gegeben hat: Wertschätzung. Jede Menge davon. Das fühlt sich gut an, das fühlt sich richtig an.


Du möchtest mehr wissen zum Thema Onboarding? Zum Beispiel:

  1. Wann beginnt Onboarding eigentlich?
  2. Wie lange dauert Onboarding idealerweise?
  3. Wie funktioniert Onboarding im Homeoffice oder in verteilten Teams?

Diese Fragen können wir natürlich beantworten. Und noch viel mehr. Wenn Du wissen möchtest, was wir außer Onboarding-Konzepten noch alles draufhaben, dann schau Dich gerne in unseren Services um oder kontaktiere uns direkt.