Einarbeitung Remo­te Onboar­ding: Neue Mitarbeiter:innen digi­tal ein­ar­bei­ten

Home­of­fice ist für vie­le gute Fach­kräf­te die Vor­aus­set­zung, sich über­haupt bei einem Unter­neh­men zu bewer­ben. Aber wie sieht es aus, wenn neue Mitarbeiter:innen wirk­lich weit ent­fernt vom Stand­ort woh­nen – und das kom­plet­te Onboar­ding digi­tal pas­sie­ren muss? Ist das zu schaf­fen? Das sagen wir dazu …

Remote Onbaording August 01, 2023 Matthäus Dubiel 6 min

Wer remo­te arbei­tet, kann auch remo­te onge­boar­det wer­den!

Digi­tal ist nor­mal – und zwar (fast) über­all und in jedem Bereich. Wenn Vor­stel­lungs­ge­sprä­che heu­te digi­tal ablau­fen kön­nen und Home­of­fice gang und gäbe ist – war­um bestehen dann noch vie­le Arbeitgeber:innen dar­auf, dass Men­schen in der Ein­ar­bei­tungs­pha­se ins Büro kom­men? Wir schau­en uns bei­de Stand­punk­te an. Also, was sind die Schwie­rig­kei­ten beim Remo­te Onboar­ding – und was die Lösun­gen dafür?

Remo­te Onboar­ding – was tri­cky sein kann

Fir­men, die Remo­te Onboar­ding kate­go­risch aus­schlie­ßen, tun das aus guten Grün­den:

1. Ein direk­ter Ein­blick in die Unter­neh­mens­kul­tur

Wenn ich nicht remo­te, son­dern vor Ort im Unter­neh­men onge­boar­det wer­de, dann habe ich natür­lich einen viel direk­te­ren Ein­blick ins Unter­neh­men als von zu Hau­se. Und das ist gera­de in der Zeit der Ein­ar­bei­tung super­wich­tig – sowohl für Unter­neh­men als auch für Mitarbeiter:innen.

2. Meet the others

Auch das Ken­nen­ler­nen zwi­schen Bestands­be­leg­schaft und neu­en Mitarbeiter:innen funk­tio­niert bes­ser im Unter­neh­men als im vir­tu­el­len Mee­ting-Raum. War­um? Na, vor allem wegen der ….

3. Stim­mung

So gut digi­tal auch funk­tio­niert: Wir kön­nen eine Stim­mung nie­mals auf dem Level ein­schät­zen, wie es in einem ech­ten Raum mög­lich ist. Und das ist gera­de für neue Mitarbeiter:innen wich­tig.

4. Fra­gen kön­nen schnel­ler geklärt wer­den

Wenn ich in einem Unter­neh­men neu anfan­ge, habe ich natür­lich vie­le Fra­gen. Die las­sen sich am gemein­sa­men Schreib­tisch viel ein­fa­cher bespre­chen, als wenn ich dafür jeman­den per Chat anschrei­ben muss.

5. Von­ein­an­der ler­nen

Das gilt auch fürs Ler­nen: Wenn ich ein Pro­blem bspw. mit einem Tool habe, dann kann mir die ein:e Vor-Ort-Kolleg:in schnel­ler zur Hand sein und zei­gen, wie es geht, als wenn ich allei­ne zu Hau­se arbei­te.

Alles berech­tig­te Ein­wän­de. Wie remo­te Onboar­ding trotz­dem funk­tio­niert, kommt jetzt!

Ein funk­tio­nie­ren­des Remo­te Onboar­ding ist mehr Mind­set als alles ande­re

Wie gut Remo­te Onboar­ding in einem Unter­neh­men funk­tio­niert, kommt vor allem dar­auf an, wie Mitarbeiter:innen es bewer­ten – als läs­ti­ge Zusatz­auf­ga­be bzw. doo­fen Abklatsch von der Rea­li­tät oder als Chan­ce, bes­te Fach­kräf­te auch über wei­te Distan­zen so gut ins Team zu inte­grie­ren, dass die­se blei­ben wol­len.

Hint: In der Digi­ta­li­sie­rung ist letz­te­re Posi­ti­on auf jeden Fall die nütz­li­che­re – weil sie den Arbeits­markt sowohl für Unter­neh­men als auch poten­zi­el­le Mitarbeiter:innen öff­net und die Mög­lich­kei­ten ver­viel­facht. Wenn – eine fun­dier­te Stra­te­gie dabei ist.

Das gehört in eine Remo­te-Onboar­ding-Stra­te­gie, die wirk­lich nütz­lich ist

Damit Remo­te Onboar­ding funk­tio­niert, sind fol­gen­de Vor­aus­set­zun­gen wich­tig:

1. Remo­te-Arbeits­platz ein­rich­ten

Nur weil jemand remo­te arbei­tet, heißt das noch lan­ge nicht, dass er:sie auf einen erst­klas­si­gen Arbeits­platz ver­zich­ten möch­te. Im Home­of­fice ist es sogar noch wich­ti­ger, dass alle Gerät­schaf­ten und Pro­gram­me ein­wand­frei funk­tio­nie­ren, bevor die Arbeit star­tet. Tech­ni­scher Sup­port ist dort näm­lich schwie­rig.

2. Der ers­te Arbeits­tag – auch remo­te ein High­light

Den Trom­mel­wir­bel eines ers­ten Arbeits­ta­ges kannst du remo­te schlecht nach­ah­men. Aber das macht nichts, solan­ge du die wich­ti­gen Din­ge beach­test: eine anstän­di­ge Begrü­ßung, die den:die neue:n Mitarbeiter:in herz­lich will­kom­men heißt, ein hoch­funk­tio­na­les Equip­ment und leicht kon­su­mier­ba­re Infor­ma­tio­nen zum Unter­neh­men. Das alles soll­test du als Personaler:in pünkt­lich prä­sen­tie­ren kön­nen, damit der ers­te Arbeits­tag auch remo­te Früch­te trägt.

3. Vir­tu­el­le Ein­füh­rung

Gesich­ter sug­ge­rie­ren Ver­trau­en und sor­gen dafür, dass wir uns an einem unbe­kann­ten Ort bes­ser zurecht­fin­den. Des­we­gen sol­lest du im Remo­te Onboar­ding neu­en Mitarbeiter:innen eine per­sön­li­che Füh­rung“ durch euer Unter­neh­men anbie­ten. Das kann jemand aus dem HR oder ein:e andere:r Mitarbeiter:in über­neh­men – Haupt­sa­che, es ist per­sön­lich.

4. Fra­ge­run­de mit einem:einer direk­ten Ansprechpartner:in

Für die Onboar­ding-Pha­se ist es hilf­reich, wenn wir genau wis­sen, auf wen wir bei Fra­gen zukom­men kön­nen. Das gilt umso mehr digi­tal. Des­halb sind regel­mä­ßi­ge Fra­ge­run­den zwi­schen neu­en Mit­ar­bei­ten­den und ver­sier­te­ren Kolleg:innen sehr rat­sam.

5. Zugriff auf digi­ta­le Info­quel­len

Wer remo­te arbei­tet, muss sich selbst bei Fra­gen und Pro­ble­men im Arbeits­all­tag zu hel­fen wis­sen. Des­we­gen soll­te der regel­mä­ßi­ge per­sön­li­che Aus­tausch um digi­ta­le Info­ma­te­ria­li­en ergänzt wer­den, die jeder­zeit abruf­bar sind. Wenn ich als neue:r Mitarbeiter:in weiß, wo ich die Ant­wort auf eine Fra­ge schwarz auf weiß fin­de, macht das eine eigen­stän­di­ge Ein­ar­bei­tung ein­fa­cher (Stich­wort: eLear­ning).

6. Regel­mä­ßi­ges Feed­back

Es ist weit­aus schwie­ri­ger, die Zufrie­den­heit der ande­ren mit mei­ner Arbeit ein­zu­schät­zen, wenn ich nicht täg­lich mit mei­nem Team zusam­men­sit­ze. Umso wich­ti­ger ist es, dass du als HR-Beauftragte:r regel­mä­ßi­ge vir­tu­el­le Feed­back­ge­sprä­che mit neue:n Mitarbeiter:innen ein­planst. Nur so wis­sen bei­de Sei­ten, wie gut die Ein­ar­bei­tung bis­her funk­tio­niert – und kön­nen ggf. Ände­run­gen vor­neh­men.

7. Sozia­le Events

Ein (auch ger­ne alko­hol­frei­es) Bier zusam­men zu trin­ken, ist auch digi­tal mög­lich. Wem erzäh­len wir das … Pan­de­mie­be­dingt hat ja fast jeder Mensch schon ande­ren über Video-Chat zuge­pros­tet. Gemein­sa­me Akti­vi­tä­ten außer­halb der Arbeit stär­ken das Team­ge­fühl, schaf­fen Ver­bin­dun­gen und sor­gen dafür, dass sich neue Mitarbeiter:innen wohl im Unter­neh­men füh­len. Logisch ist ein gemein­sa­mes Rug­by-Spiel inten­si­ver – aber beim gemein­sa­men Fei­er­abend­drink wird dafür garan­tiert nie­mand ver­letzt …

8. Trans­pa­ren­tes Remo­te-Work-Kon­zept

War­um bie­tet ihr orts­un­ge­bun­de­nes Arbei­ten an? Wel­che Vor­tei­le seht ihr dar­in? Und an wel­chen Code of Con­duct soll­ten sich alle hal­ten, damit das wirk­lich funk­tio­niert? Dazu gehö­ren Regeln wie mög­lichst umge­hen­des Ant­wor­ten auf Chat-Nach­rich­ten und regel­mä­ßi­ges Abru­fen von E-Mails, aber auch Ver­hal­ten bei Inter­net­aus­fall und ein­heit­li­che Platt­for­men zum Sharen von Con­tent. Wenn ihr eine sol­che Gui­de­li­ne defi­niert habt, soll­tet ihr dafür sor­gen, dass alle sie ken­nen – und sie neu­en Mitarbeiter:innen aus dem Eff­eff ver­mit­teln kön­nen.

9. Onboar­ding-Maß­nah­men aus­wer­ten und ver­bes­sern

Ach, es wan­delt sich ja alles so schnell in unse­rer digi­ta­len Welt … Und des­halb geht digi­ta­le Ein­ar­bei­tung auch immer noch bes­ser. Als HR-Mensch soll­test du des­halb regel­mä­ßig eva­lu­ie­ren, was eure Maß­nah­men bis­her gebracht haben und wie gut sie bei neu­en Mitarbeiter:innen ange­kom­men sind. Frag gezielt danach, was ihr ver­bes­sern könnt – und dann tut es, wenn mög­lich.

10. Wis­sen, was zu tun ist

Nichts ist in punc­to Ein­ar­bei­tung schlim­mer, als wenn neue Mitarbeiter:innen nicht wis­sen, was sie über­haupt machen sol­len. Des­we­gen ist es wich­tig, im Remo­te Onboar­ding die Auf­ga­ben und Anfor­de­run­gen im Ein­zel­nen zu bespre­chen. Und zwar vom ers­ten Tag an.

Mach dein Remo­te Onboar­ding per­fekt – mit SAPE­RED

Wir ste­hen auf Ler­nen, weil es die Arbeit von Men­schen so viel bes­ser­macht. Und das gilt natür­lich vor allem für die Ein­ar­bei­tungs­zeit. Wir bie­ten dir eine digi­ta­le Lösung, die dein Remo­te Onboar­ding auf jeden Fall um Mei­len ver­bes­sern und die Ein­ar­bei­tung neu­er Mitarbeiter:innen so smooth machen kann, dass die­se zu über­zeug­ten und hoch­pro­duk­ti­ven Team­mit­glie­dern wer­den.

Klingt inter­es­sant? Dann war­te erst, bis wir mit­ein­an­der quat­schen … Ver­ein­ba­re jetzt per Maus­klick dein unver­bind­li­ches Bera­tungs­ge­spräch mit einem:einer unse­rer Learning-Expert:innen! Wir freu­en uns drauf!

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